Lerne zu verzeihen und befreie Dich selbst im Alltag
von Christian

Das werde ich Dir nie verzeihen! – oder doch?
Wie oft verletzen wir andere oder werden von anderen verletzt. Die Folge sind immer wieder Gefühle von Traurigkeit, Wut und Ohnmacht, egal ob wir gerade Täter oder Opfer sind. Was folgt sind innere Konflikte, Auseinandersetzungen und Gedankenspiele zu den Geschehnissen, die wir nicht mehr rückgängig machen können. Nicht selten geben wir uns auch selbst die Schuld an den Ereignissen, haben ein schlechtes Gewissen und neigen zu Selbstverurteilung. Wir wünschen uns, es wäre uns nicht so ergangen. Passieren Verletzungen durch eine Person mehrfach, beginnen wir diesen Menschen innerlich mehr und mehr abzulehnen. Es fällt uns zunehmend schwer, wiederholt zu verzeihen. Es kann so weit gehen, dass wir, ohne es zunächst bewusst wahr zu nehmen, beginnen einen anderen Menschen zu hassen. Oft sind Vermeidung und Beziehungsabbrüche die Folge. Nicht selten leiden wir dann selbst unter dem fehlenden Kontakt, gerade wenn es um eine wichtige oder langjährige Bezugsperson geht.
Das Geschehene annehmen wie es ist und dadurch Ballast abwerfen
Unser EGO ist es, das trifft oder sich getroffen fühlt und daraus eine Geschichte generiert und konstruiert, die wir dann als wahr betrachten. Gleichzeitig haben wir die Erfahrung, dass diese Geschichte nicht feststeht. Sie verändert und entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter, weil wir mit Abstand zu den Geschehnissen in der Lage sind, die Vorkommnisse aus verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten. Ein innerer Dialog entsteht. Wut oder Vergebung beeinflussen den Verlauf deutlich. Regiert die Wut, kann uns eine Angelegenheit lange und immer wieder beschäftigen und fesseln. Wir wissen heute, dass starke und immer wiederkehrende negative Gefühle unser Wohlbefinden und unseren Gesundheitszustand negativ beeinflussen. Sogar schwerwiegende Krankheiten können sich daraus entwickeln. Sind wir jedoch in der Lage zu vergeben oder uns zu entschuldigen, können wir „die Sache“ bald hinter uns lassen und damit unnötigen Ballast abwerfen.
Mechanismen erkennen und Gelassenheit entwickeln
Die ehrliche Betrachtung und offene Auseinandersetzung mit uns selbst und anderen, helfen uns den wiederkehrenden Ablauf von Konfliktsituationen zu lenken und damit positiv zu beeinflussen. Erkennen und würdigen wir die wirkenden Mechanismen offen, hilft uns das, unser Verhalten nach und nach zu verändern. Wir kommen vom Reagieren ins Agieren. Wichtig dabei ist, dass wir uns im Entstehen einer schwierigen zwischenmenschlichen Situation Zeit geben und uns den gerade entstehenden Konflikt vor Augen führen. Welche Anteile sind meine und welche darf ich bei meinem Gegenüber lassen? So entsteht in kurzer Zeit und mit wiederkehrender Übung immer schneller ein klares und wertfreies Bild, das uns in die Lage versetzt angemessen und liebevoll uns selbst und dem anderen gegenüber zu agieren oder reagieren. Diese Herangehensweise wird überwiegend dazu führen, dass wir uns gut abzugrenzen lernen und vermeintlich schwierige Situationen gelassen durchleben. Wir stehen für uns SELBST ein und sorgen damit gut für uns. Konflikte ersticken im Keim. Negative Gefühle weichen mehr und mehr einer positiven Grundhaltung.
„In der Ruhe liegt die Kraft“ – Spruch meiner Mutter.
Mit meiner Kraftspende-Arbeit unterstütze ich Dich dabei, die bei Konflikten wirkenden Mechanismen zu erkennen, einzuordnen und aus einem gesunden Selbstverständnis heraus zu handeln.
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